Grosse, Geführte Kultur-Rundreise

Jubiläums-Reise

"10 Jahre Andalusiennet"

Córdoba, Ronda, Cádiz, Jiména de la Frontera

    Geführte Kulturreise "10 Jahre Andalusiennet"

    26.04. bis 04.05.2021

    Reiseleitung: Silja Schmid

    Diese Reise ist ausgebucht.

Córdoba war die Hauptstadt im maurischen Spanien Al Andalús. Ganz Europa, Afrika und Asien blickten auf diese Stadt, die als chic und modern galt. In Córdoba wurden Trends gesetzt, geforscht und entwickelt.

Das Judenviertel „Barrio Judio“ und die Größe und Schönheit der Moschee, die heute eine christliche Kathedrale ist, sind Zeugen der Bedeutung dieser Stadt in der Zeit des 10. bis 13. Jahrhunderts.

Córdoba ist heute eine fröhliche, blumengeschmückte Stadt, die sich einen besonderen, ruhigen Charme und Schönheit bewahrt hat. Die Lage am großen Fluss „Guadalquivir“ verleiht ihr ein besonderes Flair. Hier beginnt unsere Rundreise.

Unser nächster Aufenthalt ist Ronda, die Stadt der Romantiker, der Musiker, der Träumer. Kein Wunder, sie ist eine Augenweide und liegt auf einem Felsen in einer immergrünen flachen Landschaft, die irgendwo am Horizont in die Serranía de Ronda oder in die Sierra de las Nieves übergeht. Wer bei diesem Anblick noch nicht schon in diese Stadt verliebt ist, der sollte durch die historische Altstadt schlendern, oder die wunderbaren Tapa-Restaurants und die vielen kleinen Plätzen, die die Stadt bietet, aufsuchen. Ronda hat aufgrund einer langen maurischen Geschichte viel zu erzählen.

Ein bisschen mondän und sehr elegant präsentiert sich uns die Stadt Jeréz nach Weiterfahrt über die grüne Panoramastrecke entlang hügeligem Weideland und Weinfeldern. Große Parkanlagen und eine offene Stadt, das Schloss von den Mauren erbaut im 12. Jahrhundert.

Cádiz liegt auf einer Halbinsel, eigentlich ist die Seefahrerstadt fast besser mit dem Schiff zu erreichen. Hier kamen vor allem im 18. Jahrhundert nach den Entdeckungsfahrten des Christopher Kolumbus die Gallonen beladen mit den Schätzen aus der „Neuen Welt“ an. Die Altstadt ist geprägt durch Handelshäuser aus dieser Zeit. Wundervolle, pastellfarbene Fassaden mit schmiedeeisernen Balkonen überraschen den Besucher. Wer es sich leisten konnte, baute einen Turm um die eingehenden Schiffe früh zu erkennen und zu beschützen weshalb Cádiz heute über etwa 170 Wachtürme verfügt. Für Einwohner und Architektur hat die Lage am Atlantik auch heute noch eine wesentliche Rolle und prägt den Charakter der Stadt und das Leben ihrer Einwohner auf eine ganz eigene Art. Ende des 19. Jahrhunderts war die Kunst des Flamencos bereits in ganz Andalusien verbreitet. Cádiz bringt große Flamenco-Künstler hervor wie El Chiclanita, Dolores und Alonso del Cepillo, José de los Reyes. Auch der Komponist der Oper „Der Dreispitz“, Manuel de Falla (geboren 1876), kommt aus dieser Stadt, sowie der Flamenco-Sänger Camarón de la Isla (1950), der zusammen mit Paco de Lucia berühmt wird. Auch der Poet Rafael Alberti (geboren 1902) stammt aus Cádiz.

Jimena de la Frontera ist eines der schönsten weißen Dörfer. Unsere Reise hat hier noch einen weiteren Höhepunkt mit der Jubiläumsfeier im Kreis der Mitreisenden. Das ländlich gelegene Hotel ist umgeben von Korkeichen, Eukalyptus-Bäumen, Pferde- und Ziegenweideland, ein wundervoller Ort zum Entspannen und für einen Rückblick auch auf diese wundervolle Reise.

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